Let´s do this!

Autor: Joana Fatondji
Projekt: The Afropean Vegan
Mission: Der Name the Afropean Vegan lässt bereits ein wenig darauf schließen, worum es geht und welche Zielgruppe im Fokus meiner Arbeit steht. Um es konkret zu formulieren geht es bei The Afropean Vegan um das ganzheitliche Wollbefinden der in Deutschland lebenden Menschen afrikanischer Abstammung. Nach meiner langjährigen Beobachtung was der in Deutschland lebenden afrikanischen Gemeinschaft am meisten fehlt, bin ich zu der Erkenntnis gekommen das es die Liebe zu sich selbst und die Liebe zur eigenen Gemeinschaft ist. Ich durfte selbst in meinem Aufwachsen innerhalb der afrikanischen Gemeinschaft erfahren, das fast 100% aller Wünsche und Ziele, sei es für das eigene Leben oder das Leben der nachfolgenden Generationen sich auf das Leben außerhalb von sich selbst beziehen. (einen tollen Job als Arzt, Ingenieur, Anwalt oder viel Geld im Allgemeinen, einen reichen Mann oder eine schöne Frau aber nie das man das was man im Herzen erfüllen soll)
In der Familie geht es sehr selten um einen gesunden Lebensstil, das emotionale oder körperliche Wohlbefinden oder die Förderung der innewohnenden Kreativität und dessen Entfaltung. Stattdessen geht es darum so gut und so lange wie möglich den Schein eines glücklichen Lebens nach außen hin zu bewahren und dieses „Außen“ fängt bereits innerhalb der Familie an. Sei es das Mann und Frau sich gegenseitig vorspielen das alles in Ordnung sei (aber schon lange kein Bock mehr aufeinander haben oder sich sogar fremd gehen) oder das die Kinder grundsätzlich keinerlei Mitspracherecht haben bezüglich Entscheidungen die die gesamte Familie als auch des eigenen Lebenswegs betreffen. Somit bleib jedes Mitglied der Familie emotional auf der Strecke. Dies spiegelt sich dann zwangsweise im physischen Erscheinungsbild wieder entweder durch Übergewicht und ein sehr unsicheres Auftreten oder eine Verlagerung auf einen extremen Materialismus und Statussymbole=Kompensation eines leeren Inneres.

Doch das Schauspiel geht weiter. Auch in jeder Art eines gemeinschaftlichen Zusammenkommens darf das Wahre meist so stark vernachlässige Seelenleben nicht nach außen getragen werden. Hier heißt es, wir ziehen heute, meist zur Kirche, unsere schönsten Kleider an, nein nicht weil man sich gerade heute besonders schön fühlt, nein sondern weil man den anderen imponieren will und weiter so tut als hätte man die beste Zeit seines Lebens.
Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind läuft hinter den Kulissen eine ganz andere Wahrheit ab über die aber im öffentlichen Raum nicht gesprochen werden darf, sonst könnte die Familie ja ihr Ansehen/ihr Gesicht verlieren. Es zieht sich durch alle Ebenen und Gebiete des Lebens…
Und genau das meine Brüder und Schwestern macht uns kollektiv und jeden Einzelnen krank und lässt keinen Raum für offene Aussprachen und Weiterentwicklung in jedem Sinne.
Anstatt das unsere Familien, unsere Gemeinschaft und unser zu Hause ein Ort ist an dem wir uns voll und ganz entfalten und emotional entblößen können, und auf Verständnis mit Mitgefühl stoßen, ist es genau dieser Ort an dem wir uns am meisten limitieren und zügeln.
Mit „ The Afropean Vegan“ möchte ich den Dialog eröffnen und zu einem ganzheitlichen Blick auf unsere Gesundheit einladen.

Workshops zu verschiedenen Themen der Gesundheit sind in Arbeit und jeder der sich durch diese geschriebenen Wahrheiten angesprochen fühlt soll und darf sich gerne bei mir melden denn nur zusammen können wir etwas großes bewegen.

In Liebe
Joana Fatondji

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